Die Schweiz möchte ab 2050 CO2-neutral sein. Das ist ein grosses Ziel, für dessen Erreichung Schweizer Unternehmen eine wichtige Rolle spielen.

ÃÛ¶¹ÊÓƵ offeriert ihren Unternehmenskundinnen und -kunden verschiedene Angebote, um sie in ihrem Bestreben, nachhaltiger zu werden, zu unterstützen. So bietet die Bank beispielsweise einen einmaligen Rabatt auf Leasinggebühren von ±õ²Ô±¹±ð²õ³Ù¾±³Ù¾±´Ç²Ô²õ²µÃ¼³Ù±ð°ù²Ô, die die CO2-Bilanz eines Unternehmens verbessern. Die Firma Berthod Transports aus Sitten nutzte diesen Rabatt für ein Pilotprojekt, mit dem sie in Zukunft nachhaltiger werden will.

Mit Trial und Error zu mehr Nachhaltigkeit

Das Transportunternehmen verfolgt verschiedene Initiativen mit dem Ziel, den CO2-Fussabdruck des Unternehmens zu reduzieren. So absolvieren die Fahrerinnen und Fahrer beispielsweise Kurse für sparsames Fahren und auf den Dächern der Lagerhallen wurden Solarpanels installiert. «Seit über einem Jahr haben wir zudem einen Lkw in der Flotte, der mit Flüssigerdgas (LNG) fährt», verrät Geschäftsführer Xavier Berthod.

Das war der erste Versuch von Xavier Berthod, die CO2-Belastung seiner 40-Tonner mit Verbrennungsmotor zu verringern. «Der Test eines Lkw mit Flüssigerdgas-Antrieb fiel überwiegend positiv aus. Doch der LNG-Preis hat sich seit dem Krieg in der Ukraine verdreifacht, wenn nicht gar vervierfacht. Unter diesen Umständen ist diese Lösung nicht mehr rentabel.» Es musste eine andere Lösung her.

Der Sprung zum Elektroantrieb

Diesen Frühling kaufte Berthod Transports als erstes Walliser Unternehmen einen 40-Tonnen-Lkw mit elektrischem Antrieb. «Mit dieser Anschaffung machen wir einen grossen Schritt in Richtung eines nachhaltigeren und umweltfreundlicheren Strassengüterverkehrs», so Xavier Berthod.

Der Elektro-Lkw bietet Berthod Transports eine perfekte Kreislaufwirtschaft: Er wird von Lithium-Ionen-Batterien angetrieben und hat eine Reichweite von über 300 Kilometern. Das entspricht der Strecke von Sitten nach Zürich. Der leise Lkw produziert keinerlei CO2-Emissionen. Und die elektrische Energie, die er benötigt, wird von der Solaranlage des Unternehmens produziert.

Wer aus einer Familie stammt, die sich seit mehreren Jahrzehnten im Lkw-Universum bewegt, kann das sicher nachvollziehen: Es ist für die Berthods schwer vorstellbar, bald komplett auf das Dröhnen von grossen Dieselmotoren zu verzichten. Doch die Zeiten haben sich geändert: Die grössten Kunden von Berthod Transports – insbesondere multinationale Konzerne – fordern, dass auch ihre Lieferanten nachhaltig arbeiten. Dasselbe gilt für Kantone und Gemeinden. Bei ihnen spielt Nachhaltigkeit als Kriterium bei der Mandatsvergabe vermehrt eine zentrale Rolle. Darum ist der Schritt zum strombetriebenen Lkw nicht nur eine gute Tat für die Umwelt, sondern für das Unternehmen langfristig überlebensnotwendig.

Wir sind froh darüber, mit dem ersten Elektro-Lkw einen weiteren Schritt in Richtung eines CO2-neutralen Unternehmens gemacht zu haben. Das ist unsere Art, den Planeten zu schützen und einen Beitrag für eine nachhaltige Zukunft zu leisten.

Xavier Berthod

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ESG-Zertifizierung

Berthod Transports SA ist bereits nach ISO 9001, ISO 14001 und Valais excellence zertifiziert. ÃÛ¶¹ÊÓƵ wollte das Unternehmen weiter bei seinem Engagement für mehr Nachhaltigkeit unterstützen und übernahm darum die Realisierungskosten für die ESG-Zertifizierung. Diese Zertifizierung ist von grosser Bedeutung, da sie dem KMU den Einsatz einer elektrischen, CO2-neutralen Lösung bescheinigt.

Wir sind nicht nur Ihre Bank, wir sind Ihre Sparringspartnerin

Unsere Beraterinnen und Berater unterstützen Sie nicht nur bei Finanzthemen. Mithilfe unseres grossen Netzwerks bieten wir Ihnen auch Lösungsansätze bei anderen Fragen rund um Ihr Unternehmen.
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Das Unternehmen

wurde 1946 von Alcide Berthod gegründet und ist bis heute – nun in der dritten Generation – ein Familienunternehmen geblieben. Das Unternehmen beschäftigt rund 50 Mitarbeitende und besitzt eine Flotte von mehr als 40 Fahrzeugen. Es transportiert Waren in der Schweiz sowie über die Landesgrenzen hinaus in ganz Europa. 

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