Verwaltungsrat
Erfolgsfaktor Verwaltungsrat: So setzen Sie Ihren VR richtig zusammen
Der Verwaltungsrat nimmt eine tragende Rolle im Unternehmen ein. Doch wie setzt man das Gremium ideal zusammen? Wir haben wertvolle Tipps.
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Verwaltungsrat
Der Verwaltungsrat nimmt eine tragende Rolle im Unternehmen ein. Doch wie setzt man das Gremium ideal zusammen? Wir haben wertvolle Tipps.
Das Wichtigste in Kürze
Das Obligationenrecht regelt für den Verwaltungsrat zwar einige Mindestbestimmungen; wie das Gremium aber genau aufgestellt wird, ist weitgehend den Aktionären überlassen.
So stellt sich sowohl für junge Unternehmen wie auch für bereits etablierte KMU die Frage, wie man den Verwaltungsrat optimal zusammensetzt. Wir teilen hier mit Ihnen unsere Erfahrungen.
1. Das Naheliegende: Eigentümer, Familie, Vertrauenspersonen
Die Verwaltungsräte vieler KMU bestehen aus der Eigentümerin oder dem Eigentümer sowie einer Vertrauensperson wie etwa einer Anwältin oder einem Anwalt. Gibt es mehrere Eigentümerinnen bzw. Eigentümer oder handelt es sich um ein grösseres Familienunternehmen, werden die Besitzer oder die Familie(n) häufig durch jeweils eine Person vertreten.
¶Ù¾±±ðÌýVorteile eines familiären, vertrauten Settings sind die typischerweise guten und langjährigen Kenntnisse des Unternehmens, oft auch gemeinsame Werte und Interessen.
Davon unabhängig stellt sich die Frage, ob man mit dieser naheliegenden Aufstellung des Gremiums das Potenzial des Verwaltungsrats auch voll ausschöpft und ob alle nötigen fachlichen Kompetenzen im Verwaltungsrat vertreten sind. Von den Aktionärinnen und Aktionären unabhängige Verwaltungsräte können in einem Unternehmen viel bewegen, da sie häufig innovative Ansätze und neue, kritische Perspektiven einbringen. Entsprechend ist es sinnvoll, sich vor der Auswahl der Mitglieder zu überlegen, welche ergänzenden Kompetenzen man für die zukünftige Weiterentwicklung des Unternehmens an Bord holen möchte.
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2. Die Ergänzung: Personen mit spezifischen Kompetenzen
Der Verwaltungsrat ist für KMU eine gute Möglichkeit, sich mithilfe neuer, unabhängiger VR-Mitglieder neue Kompetenzen zu erschliessen, sich zu vernetzen und von Expertinnen und Experten zu profitieren. Neben unternehmerischer Führungs- und Organisationserfahrung sind vor allem strategische Kompetenzen, Branchen-Know-how, spezifische (internationale) Marktkenntnisse sowie juristische, finanzielle und IT- oder Digitalisierungskompetenzen gefragt.
Für Unternehmen, die sich auf besonders starkes Wachstum oder sogar auf den Unternehmensverkauf vorbereiten, kann es durchaus sinnvoll sein, sich die dafür nötigen spezifischen Kompetenzen in den Verwaltungsrat zu holen. Wichtig ist jedoch, dies rechtzeitig in Angriff zu nehmen – idealerweise mindestens zwei bis drei Jahre vorher.
Lesen Sie auch den Artikel zum Thema Unternehmensverkauf.
Unser Tipp: Überlegen Sie sich genau, welchen Weg Sie mit Ihrem Unternehmen einschlagen wollen und welche Kompetenzen Ihnen dafür derzeit noch fehlen. Suchen Sie gezielt nach den geeigneten VR-Mitgliedern, die über die nötigen Kompetenzen verfügen.Â
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3. Das Visionäre: VR-Mitglieder mit Weitblick
Die Anforderungen an Verwaltungsratsmitglieder gehen in der Regel über die reine Fachkompetenz hinaus: Gesucht sind unternehmerisches Denken und Handeln, Teamfähigkeit, Integrität und Unabhängigkeit – und durchaus auch eine visionäre Komponente. Diese hilft dem Unternehmen, sich in eine neue Richtung weiterzuentwickeln. Besonders effektiv kann diese visionäre Komponente für Unternehmen sein, die eine Transformation oder einen Kulturwandel vor sich haben. Und nicht zuletzt für die vielen ambitionierten, schnell wachsenden Jungunternehmen, die sogenannten Start-ups bzw. Scale-ups.
Einfache Antworten auf wichtige Fragen rund um das Thema Verwaltungsrat
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Relationship Manager, Firmenkunden Zürich
Die Beratung von Unternehmen bzw. Entrepreneure hat die Laufbahn von Joachim Leonhartsberger bei ÃÛ¶¹ÊÓƵ geprägt. Joachim ist insgesamt seit über 20 Jahren in den Bereichen Corporate Finance und Unternehmenskunden tätig. Einen Schwerpunkt seiner Tätigkeit bildet die Vorbereitung von Unternehmenseigentümerinnen und -eigentümern sowie Führungskräften auf strategische Transaktionen wie Unternehmenskäufe und -verkäufe sowie Wachstumsfinanzierungen.
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