• Die US-Aktien liegen seit Jahresbeginn weit hinter ihren Pendants von ausserhalb der USA zurück. Ist der amerikanische Exzeptionalismus mehr als nur ein Hype?
  • US Aktien haben mit Gegenwind zu kämpfen, da die Bewertungen weiterhin hoch ausfallen, eine hohe Konzentration aufweisen und der Wachstumsvorteil so langsam nachlässt. Wir erwarten jedoch weiterhin, dass die US-Unternehmen im Jahr 2025 ein starkes Gewinnwachstum verzeichnen werden.
  • Die günstigeren Aktien aus Europa und China bieten das Potenzial einer weiteren Neubewertung, es stellt sich jedoch nach wie vor die Frage, ob die politischen Entscheidungsträger das Wachstum aktiv unterstützen werden.
  • Wir bevorzugen eine global ausgewogene Allokation in Aktien mit Fokus auf die Qualität in Kombination mit selektivem Engagement in europäischen Banken und chinesischen Technologieunternehmen, bei denen wir eine weitere Neubewertung erwarten.
  • In anderer Hinsicht schätzen wir weiterhin Duration, Gold und den JPY als Absicherung vor Abwärtsrisiken für das Wachstum und die allgemeinere politische Unsicherheit.

Das Thema des Exzeptionalismus der USA scheint zu bröckeln, denn der S&P 500 Index trat dieses Jahr bislang auf der Stelle, während der All Country World ex US Index eine Performance von 6% hinlegte. Märkte wie der Euro Stoxx 50 und der MSCI China legten innerhalb von lediglich zwei Monaten um 11% bzw. 18% zu.

In unseren Macro Monthly vom Dezember erörterten wir, welche Faktoren das Thema des Exzeptionalismus der USA untergraben könnten, das die Märkte seit nahezu 15 Jahren in Atem hält. Zu diesen zählten der nachlassende Wachstumsvorteil der USA, die verschiedenen Risiken aufgrund der politischen Agenda von Trump und die hohe Sektorkonzentration in den USA.

Ein Grossteil der Konvergenz dieser Performance hat in einem sehr kurzen Zeitraum stattgefunden. Nun stellt sich die Frage, ob diese Outperformance ausserhalb der USA einen dieser mehrmonatigen Gegentrends der vergangenen 15 Jahre darstellt, den die Anleger letztendlich lieber ignorieren und ihr Engagement in den USA halten sollten, oder ob diese Konvergenz anhalten wird. Hier bewerten wir, was für und gegen eine weitere Outperformance ausserhalb der USA im Jahr 2025 spricht.

Unserer Ansicht nach reichen die Argumente nicht aus, um in den USA gegenüber den anderen Märkten eine Untergewichtung einzunehmen, wir sprechen uns jedoch für eine global ausgewogene Aktienallokation aus. Im breiteren Sinne bestätigen wir unsere Ãœ²ú±ð°ù²µ±ð·É¾±³¦³ó³Ù³Ü²Ô²µ in der Duration, wie wir dies in unseren Macro Monthly, Anleihen kaufen im Januar erörtert haben. Wir halten an den Absicherungen des Portfolios in Gold und dem JPY fest.

Argumente für eine anhaltende Outperformance ausserhalb der USA

Warum würde die Konvergenz der weltweiten Aktienmärkte anhalten?

Erstens ist die Vergleichsbasis bei den Bewertungen für die USA im Vergleich zu seinen Pendants ausserhalb der USA natürlich hoch. Die USA sind trotz der Entwicklung seit Jahresbeginn weiterhin allgemein teuer bewertet, und auch im Vergleich zum Rest der Welt in Bezug auf sämtliche etablierten Bewertungskennzahlen, auch die sektorbereinigten.

Abbildung 1: Bewertungen von US-Aktien haben eine höhere Messlatte

Diese Grafik zeigt das 12-Monats-Forward-Preis-Gewinn-Verhältnis für den S&P 500, den MSCI Europe, den FTSE 100 und den MSCI Emerging Markets und hebt die erhebliche Ausweitung der Bewertungslücke zwischen US-Aktien und anderen Indizes in den letzten 2-3 Jahren hervor.

Ein Liniendiagramm, das bis 1996 zurückreicht und das 12-Monats-Forward-Preis-Gewinn-Verhältnis für den S&P 500, den MSCI Europe, den FTSE 100 und den MSCI Emerging Markets zeigt. Es zeigt, wie die US-Aktien ihre Bewertungslücke in den letzten 2-3 Jahren erheblich vergrössert haben.

Zweitens fällt das Konjunkturwachstum in den USA weiterhin gut aus, wenngleich es „weniger aussergewöhnlich“ ist. Hier ist ein Ãœ²ú±ð°ùgang von einer Wirtschaft mit einem Wachstum des realen BIP in der Nähe von 3% in den vergangenen Jahren zu einem Wachstum eher in der Nähe von 2% zu beobachten. Dies ist auf die moderateren Reallöhne, die nachlassende Immigration, die bereits vor Trump eingesetzt hatte, die Einstellung der fiskalischen Impulse und die weiterhin zu hohen Zinsen für den Wohnimmobilienmarkt zurückzuführen.

Drittens ist an den Verbraucher- und Unternehmensumfragen zunehmend zu erkennen, dass die Risiken für das Wachstum durch die Trump-Regierung ausgewogener ausfallen, als dies zunächst erwartet wurde. Direkt nach der Wahl konzentrierte sich der Markt darauf, wie eine wirtschaftsfreundliche Regierung Steuersenkungen und Deregulierung einführen sowie die „Animal Spirits“ beschwören würde ... was zu vermehrtem Optimismus und mehr Investitionen führte.

In den ersten Wochen nach Trumps Amtsantritt kamen jedoch einige echte Abwärtsrisiken für das Wachstum auf. Das Vertrauen wird durch die umfassendere Ungewissheit mit Hinsicht auf die Zollpolitik, die schnellen und unstrukturierten Kostensenkungen durch das Department of Government Efficiency und den potenziellen Umfang der Abschiebungen belastet. Die Verteilung der Risiken für die US-Aktien in diesem Jahr ist von einem durch die Fiskalpolitik ausgelösten Renditeanstieg zu einem schwerwiegenderen Wachstumsrückgang durch politische Unsicherheit übergegangen.

Schliesslich darf man die Magnificent 7 bei der Betrachtung der US-Märkte nicht aussen vor lassen, denen die Hälfte der Outperformance der USA ggü. den internationalen Aktien in den vergangenen 10 Jahren zu verdanken ist. Large Caps auf der Technologie verzeichnen zwar weiterhin hervorragende Gewinne, ihre Wachstumsraten dürften jedoch im Vergleich zu anderen Unternehmen nachlassen. Da der US-Markt eine hohe Konzentration aufweist, stellt dies für ihn zusammen mit den Unsicherheit rund um die Kapitalrendite auf den Investitionsaufwand in KI, insbesondere im Kontext von DeepSeek (nachstehend besprochen), Risiken dar.

Argumente für Europa

Dies ist also die potenzielle Abwärtsentwicklung für die US-Märkte. Wie steht es aber um die Aufwärtsentwicklung in Europa?

Ersten verbessern sich die Fundamentaldaten der Unternehmen tatsächlich. Die Ergebnissaison fiel in Europa in verschiedenen Sektoren gut aus und die Bereiche Luxus, Banken und Industrie übertrafen allesamt die Erwartungen. Die Ergebniserwartungen scheinen insgesamt eindeutig ihre Talsohle erreicht zu haben und die entsprechenden Korrekturen verbesserten sich im Vergleich zu anderen Regionen.

Abbildung 2: Gewinnrevisionen im Euroraum haben Talsohle erreicht

Diese Grafik zeigt die über 3 Monate rollierenden Revisionen des Gewinns pro Aktie für die USA, Europa, Japan, UK und die ³§³¦³ó·É±ð±ô±ô±ð²Ô±ôä²Ô»å±ð°ù, wobei ein Aufwärtstrend seit diesem Jahr erkenntlich ist, da Europa aufholt, nachdem es von einer niedrigeren Vergleichsbasis gestartet ist.

Ein Liniendiagramm, das die Revisionen des Gewinns pro Aktie (3 Monate rollierend) für die USA, Europa, Japan, UK und die ³§³¦³ó·É±ð±ô±ô±ð²Ô±ôä²Ô»å±ð°ù seit 2014 zeigt. Es zeigt einen Aufwärtstrend seit diesem Jahr, wobei es scheint, dass Europa aufgeholt hat, nachdem es von einer niedrigeren Vergleichsbasis gestartet ist.

Ãœ²ú±ð°ù mehrere Monate hinweg waren insgesamt positive wirtschaftliche Ãœ²ú±ð°ùraschungen zu beobachten und die Kreditnachfrage hat wieder zugenommen, was durch den Zinssenkungszyklus der Europäischen Zentralbank begünstigt wurde. Darüber hinaus sind die Reallöhne weiterhin positiv und die Verbraucher in Europa haben umfassende überschüssige Sparguthaben, die sie investieren können.

Auch die Wahrscheinlichkeit eines Waffenstillstands im Rahmen des Kriegs zwischen Russland und der Ukraine hat zugenommen, was sich in einem Rückgang der Preise für Erdgas zeigte, seitdem die USA die Gespräche mit Russland aufgenommen haben. Die geringeren Energiekosten können das Vertrauen der Unternehmen und Verbraucher verbessern. Zudem spielt dies unverhältnismässig den grossen Energieimporteuren in Europa in die Karten.

In Deutschland dürfte die neue Koalition der Mitte wirtschaftsfreundlicher und stabiler sein. Der künftige Bundeskanzler Merz bestätigte die laufenden Gespräche über höhere mit Schulden finanzierte Rüstungsausgaben - ohne Änderung der Verfassung.

Es gab zwar noch keine politischen Veränderungen, diese Not und der Wille Deutschlands, seinen fiskalpolitischen Spielraum zu nutzen, ist ein positives Zeichen. Der eher provokative Ansatz der Trump-Regierung gegenüber Europa hat seine Vorteile, da die leitenden Figuren der europäischen Volkswirtschaften so zum Handeln gezwungen werden könnten.

Es wird weitgehend anerkannt, dass Europa wachsen muss, um in dieser zunehmend multipolaren Welt ein wichtiger Akteur zu bleiben. Frankreich hat umfassende Investitionen in die KI verkündet und die Europäische Kommission konzentriert sich auf Produktivität, Wettbewerbsfähigkeit und Deregulierung.

Oftmals bedarf es einer Krise, damit die Politik in Europa in eine gemeinsame Richtung geht, die die Region auf wirtschaftlicher und politischer Ebene stärkt. Und man kann angesichts der geopolitischen Entwicklungen in den vergangenen Wochen mit Recht sagen, dass Europa sich in einer Krise befindet. Die Ironie der Sache ist, dass Trumps Behinderung Europas letztlich dazu führen könnte, dass die Wirtschaft und Politik der Region stärker werden.

Die Rückkehr der Technologie aus China

China kann einen beeindruckenden Fortschritt im Bereich der KI vorweisen. DeepSeek hat einen Durchbruch im Bereich kosteneffizienter KI erreicht und letztlich waren es die US-Sanktionen gegen China, die das Land dazu zwangen, beim Einsatz weniger energieintensiver Chips Innovationen zu schaffen. Die Ergebnisse verbessern sich so langsam, denn die Technologieunternehmen veröffentlichten starke Ergebnisse und ermutigende Prognosen. Die Haltung von Präsident Xi in Bezug auf die Technologie scheint sich gewandelt zu haben, denn er hat Meetings mit den Gründern und CEOs der führenden Technologieunternehmen Chinas einberufen, was ein wichtiges Signal darstellt und in den Medien grosse Beachtung fand.

Trump hat China in Verbindung mit Fentanyl mit Zöllen in Höhe von 10% belegt und plant, die Zölle um weitere 10% zu erhöhen. Es wurde allerdings berichtet, dass Trump letztlich einen grossen Deal mit China abschliessen will. In diesem Rahmen würde er die Zölle/Exportkontrollen verringern und im Gegenzug eine Reihe wirtschaftlicher und geopolitischer Zugeständnisse erhalten. Alles, was nur entfernt damit vergleichbar wäre, würde einen erheblich positiven Faktor darstellen und könnte einiges an globalem Kapital wieder zurück in chinesische Vermögenswerte spülen, die von vielen zuvor als nicht investierbar gekennzeichnet wurden.

Argumente für einen anhaltenden Exzeptionalismus der USA

Es spricht sicherlich so einiges für eine anhaltende Outperformance ausserhalb der USA, was spricht jedoch für einen Rückgang des jüngsten Enthusiasmus ausserhalb der USA und dafür, dass der seit mehr als einem Jahrzehnt bestehende Trend anhält?

Erstens konnten die USA jedes Jahr aufs Neue gute Unternehmensergebnisse im Vergleich zum Rest der Welt vorweisen. Und auch, wenn das US-Konjunkturwachstum im Vergleich zu den vergangenen Jahren etwas nachgelassen hat, wird es unserer Meinung nach weiter recht solide ausfallen.

Die Bewertungen könnten das Aufwärtspotenzial bei einer Neubewertung zwar einschränken, die US-Unternehmen werden aber wahrscheinlich bessere Gewinne erzielen.

Abbildung 3: US-Gewinne haben Outperformance der USA ggü. dem Rest der Welt gerechtfertigt

Diese Grafik veranschaulicht den relativen Kurs von US-Aktien im Vergleich zum Rest der Welt auf der linken Seite und die relativen Gewinne pro Aktie auf der rechten Seite, wobei ein stetiger Anstieg beider Kennzahlen seit 2005 ersichtlich ist.

Ein stetig steigendes Liniendiagramm von 2005, das den relativen Kurs der US-Aktien im Vergleich zum Rest der Welt auf der rechten Seite und die relativen Gewinne pro Aktie auf der rechten Seite zeigt.

Zweitens wird es wahrscheinlich weitere Zölle geben. Zusätzlich zu den zuvor genannten Plänen höherer Zinsen auf Waren aus China hat Trump deutlich gemacht, dass Europa als nächstes kommen würde, wobei er Zölle in Höhe von 25% auf Autos und andere Produkte Anfang April nannte. Im Gegensatz zu den angedrohten Zöllen auf Kanada und Mexiko, die Zugeständnisse in Verbindung mit der Grenze ermöglichen sollen, nennt Trump in Bezug auf Europa wiederholt einen strukturell unfairen Handel. Für die europäischen Führungskräfte könnte es sich als schwieriger erweisen, koordiniert vorzugehen und Anpassungen vorzunehmen, um einen erheblichen Anstieg der Zölle zu vermeiden, was die Abwärtsrisiken für das Wachstum steigert.

Drittens war ein Teil des jüngsten Enthusiasmus am Markt bezüglich eines bald bevorstehenden Waffenstillstands im Rahmen des Kriegs zwischen Russland und der Ukraine vielleicht übertrieben. Es ist weiterhin unklar, ob die Ukraine die für einen anhaltenden Friedenspakt benötigten Sicherheitsgarantien erhalten wird, die auch für Russland akzeptabel sein würden. Auch im Falle eines Friedenspakts würde Schätzungen der ÃÛ¶¹ÊÓƵ Investment Bank zufolge das BIP der Eurozone über drei Jahre um 0,5 bis 1% steigen, was hilfreich ist aber keinen Wandel mit sich bringt.

Schliesslich sind die zuvor genannten Hoffnungen auf Veränderungen der Politik in Europa und China für ein besseres Wachstum genau das: Hoffnungen. In Deutschland haben die Parteien der Mitte nicht die Zwei-Drittel-Mehrheit erreicht, um die Schuldenbremse zu reformieren. Aus diesem Grund werden zwar aktuell höhere durch Schulden finanzierte Rüstungsausgaben besprochen, die Aussicht auf eine umfassende und anhaltende (mehrjährige) fiskalpolitische Expansion ist jedoch weiterhin unwahrscheinlich.

Auf struktureller Ebene kann man in Europa über Wettbewerbsfähigkeit reden, es ist jedoch eine ganz andere Sache für 27 Länder, angesichts der länderspezifischen politischen Einschränkungen die künftige Richtung zu vereinbaren.

In China ist die Story für die Technologie sicherlich in Zukunft positiv, es gibt jedoch weiter umfassende Herausforderungen für die breitere Wirtschaft und man muss sich auf ein durch den Konsum angetriebenes Wachstum ausrichten. Die Japanifizierung Chinas ist im Gange und es ist noch unklar, ob die politischen Entscheidungsträger alles daran setzen möchten, um das Verbrauchervertrauen zu stabilisieren.

Gleichgewicht ist wichtig

Die marktübergreifende Performance seit dem Jahresbeginn ist ein Weckruf für jene Anleger, die sich übermässig auf die USA konzentriert haben. Auf die USA entfallen nun nahezu zwei Drittel des MSCI All Country World Index mit einer umfassenden Konzentration in den Magnificent 7, die zunehmend Kapitalrenditen auf umfassende Investitionsausgaben vorweisen müssen.

Die geografische Diversifikation ist wichtig. Denn die Vergleichsbasis ist für den Rest der Welt ganz einfach niedriger als für die USA. Die USA haben beständig gezeigt, dass sie die hohen Erwartungen erfüllen und ihre teure Bewertung rechtfertigen können, es gibt jedoch potenzielle Katalysatoren, die ausserhalb der USA zustande kommen und zu einer überhöhten Performance führen können.

Wenn man all dies berücksichtigt, bevorzugen wir eine ausgewogene Vermögensallokation in den verschiedenen Regionen. Wir sind nicht bereit, in den USA eine Untergewichtung einzugehen, da wir weiterhin der Ansicht sind, dass das Gewinnwachstum wahrscheinlich Länder mit schwierigerer Wachstumsentwicklung übertreffen wird. Letztendlich ist ein gesunder Mix aus überbewerteten aber historisch zuverlässigen Märkten mit unterbewerteten Vermögenswerten, bei denen mehr Fragen aufkommen, ein sinnvoller Ansatz. Global kombinieren wir gerne Engagements in europäischen Banken und chinesischen Technologieunternehmen, die unserer Meinung nach das Potenzial für eine weitere Neubewertung haben, wobei wir im globalen Qualitätsfaktor übergewichtet sind, der auf US-Unternehmen mit hohen Gewinnen ausgerichtet ist.

Im breiteren Sinne bevorzugen wir weiter die Duration, da unserer Ansicht nach die Disinflation anhalten wird und wir erwarten, dass das US-Wachstum weiter nachlassen wird. Da die Risiken von einer höheren Inflation auf ein niedrigeres Wachstum übergehen, denken wir, dass die Anleihen sich wieder als Diversifikatoren behaupten werden.

Wir sehen Gold nach wie vor als gute Absicherung gegenüber der allgemeinen politischen Unsicherheit mit einem strukturellen Rückenwind durch die Käufe der Zentralbanken in den ³§³¦³ó·É±ð±ô±ô±ð²Ô±ôä²Ô»å±ð°ùn. Bei den °Âä³ó°ù³Ü²Ô²µ±ð²Ô halten wir eine Long-Position im USD gegenüber dem EUR und dem CNH, um die Zollrisiken abzusichern, wir denken jedoch, dass der JPY einen soliden Trend verzeichnet, da die Bank of Japan ihre Geldpolitik weiter strafft.

Ansichten zur Anlageklasse

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Globale Aktien

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Ãœ²ú±ð°ù²µ±ð·É¾±³¦³ó³Ù³Ü²Ô²µ

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Globale Aktien werden durch eine Kombination aus expansiveren globalen Währungsbedingungen und widerstandsfähigem Wachstum unterstützt. Das Gewinnwachstum ist in den USA weiter solide und hat sich in anderen Regionen verbessert.

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USA

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US-Aktien weisen aufgrund des gesunden Gewinnwachstums weiterhin ein Wertsteigerungspotenzial auf. Die hohe Konzentration und die zunehmende politische Unsicherheit stellen jedoch Abwärtsrisiken dar.

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Europa

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Das Wachstum in Europa gab Zeichen einer Stabilisierung von sich, während die Gewinnrevisionen von einem niedrigen Niveau angestiegen sind. Weitere Rückenwinde stellten die Schwäche des EUR, die Zinssenkungen der EZB und die Hoffnung auf einen Waffenstillstand zwischen Russland und Ukraine dar.

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Japan

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Neutral

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Solide Gewinne und höheres nominales Wachstum könnten weiterhin durch die Straffung der BoJ und die Stärke des JPY kompensiert werden.

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³§³¦³ó·É±ð±ô±ô±ð²Ô±ôä²Ô»å±ð°ù

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Neutral

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Der Technologiesektor in China erfuhr einen starken Aufschwung, da bei der KI Fortschritte gemacht wurden und es Anzeichen einer umfassenderen politischen Unterstützung für den Sektor gibt. Wir sehen jedoch angesichts des schwachen Wachstums weiterhin Herausforderungen für die breiteren chinesischen Märkte.

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Globale Staatsanleihen

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Ãœ²ú±ð°ù²µ±ð·É¾±³¦³ó³Ù³Ü²Ô²µ

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Wir sind weiterhin der Ansicht, dass die Inflation in diesem Jahr nachlassen wird, was den globalen Lockerungszyklus unterstützen wird (ohne Japan). Die Bewertungen an den meisten Zinsmärkten der Industrieländer sind attraktiv, da die Zinsen weitgehend nach wie vor restriktiv sind.

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US-Treasuries

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Die US-Duration erhielt Aufwind durch einen potenziellen Abschwung des US-Wachstum von seinen hohen Niveaus, den Plan des Finanzministers Bessent zur Verringerung des Fiskaldefizits und niedrigere Ölpreise. Wir schätzen die Zölle als kurzfristiges Risiko für US-Treasuries ein.

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Bundesanleihen

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Ãœ²ú±ð°ù²µ±ð·É¾±³¦³ó³Ù³Ü²Ô²µ

Standpunkt von ÃÛ¶¹ÊÓƵ Asset Management

Bessere Bewertungen, niedriges Wachstum, nachlassende Inflation und Zinssenkungen der EZB sind allesamt positiv für die Bundesanleihen. Wir sind der Ansicht, dass Deutschland über ausreichenden fiskalpolitischen Spielraum verfügt, um die Ausgaben zu steigern, ohne dass dies erhebliche Auswirkungen auf die Kurve hat.

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Gilts

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Ãœ²ú±ð°ù²µ±ð·É¾±³¦³ó³Ù³Ü²Ô²µ

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Die Bewertungen haben sich verbessert und wir sind der Ansicht, dass die Regierung eine ungeordnete Ausweitung des Defizits vermeiden wird.

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JGBs

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Die Löhne und die Kerninflation legen zu, während wir eine weitere Straffungspolitik der BoJ erwarten.

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Schweizer Bundesanleihen

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Untergewichtung

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Die Bewertungen sind historisch teuer und für die SNB wird bereits eingepreist, dass sie die Zinsen dieses Jahr in die Nähe von null senken wird.

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Globale Unternehmensanleihen

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Neutral

Standpunkt von ÃÛ¶¹ÊÓƵ Asset Management

Die Kreditspreads sind weiterhin eng, wir halten jedoch weiterhin nach positiven Gesamtrenditen bei globalen Hochzinsanleihen inmitten des widerstandsfähigen Wachstums Ausschau. EUR- und asiatische Hochzinsanleihen bieten unserer Meinung nach die besten Carry-Chancen.

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Investment Grade-Unternehmensanleihen

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Neutral

Standpunkt von ÃÛ¶¹ÊÓƵ Asset Management

Die Nachfrage nach Unternehmensanleihen ist nach wie vor hoch, da Barpositionen an Attraktivität verlieren. Die Bewertungen sind weiterhin teuer und wir erwarten, dass die Renditen vor allem vom Carry und der Duration angetrieben werden.

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Hochzinsanleihen

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Ãœ²ú±ð°ù²µ±ð·É¾±³¦³ó³Ù³Ü²Ô²µ

Standpunkt von ÃÛ¶¹ÊÓƵ Asset Management

Die ordentliche Kreditqualität und der allgemein günstige gesamtwirtschaftliche Hintergrund rechtfertigen zwar enge Spreads, doch die Vergütung für Abwärtsrisiken fällt bescheiden aus. Die Hochzinsanleihen in Europa und Asien bieten attraktivere Bewertungen und einen attraktiveren Carry.

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³§³¦³ó·É±ð±ô±ô±ð²Ô±ôä²Ô»å±ð°ùanleihen in Hartwährung

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Neutral

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Viele in notleidende Emittenten aus ³§³¦³ó·É±ð±ô±ô±ð²Ô±ôä²Ô»å±ð°ùn haben eine Umstrukturierung und umfassende Reformen im Jahr 2024 bewältigen können, die den Weg für ein geringeres Ausfallrisiko ebnen. Die Bewertungen fallen im Vergleich zu jenen der Industrieländer attraktiver aus, der starke USD stellt jedoch ein Risiko dar.

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°Âä³ó°ù³Ü²Ô²µ±ð²Ô

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N/A1

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USD

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Ãœ²ú±ð°ù²µ±ð·É¾±³¦³ó³Ù³Ü²Ô²µ

Standpunkt von ÃÛ¶¹ÊÓƵ Asset Management

Wir sehen beim USD angesichts der positiven Renditedifferenz eine leicht steigende Tendenz und halten ihn zudem als Schutz vor dem Zollrisiko. Wir sehen jedoch ein doppeltes Risiko, da wir eine Long-Position im USD haben und die Zölle nicht so umfassend wie befürchtet ausfallen könnten. 

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EUR

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Wir sehen beim EUR angesichts der Zinsdifferenz und der Zollrisiken eine leicht sinkende Tendenz, wenngleich die Bewertungen attraktiver sind.

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JPY

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Ãœ²ú±ð°ù²µ±ð·É¾±³¦³ó³Ù³Ü²Ô²µ

Standpunkt von ÃÛ¶¹ÊÓƵ Asset Management

Aufgrund der Zinsanhebungen der BoJ, der günstigen Bewertungen und der schützenden Eigenschaften bevorzugen wir den JPY vs. EUR und CNH.

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CHF

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Wir schätzen den CHF negativ ein, da die SNB unserer Meinung nach die Zinsen weiter senken muss, während die Bewertungen teuer ausfallen.

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³§³¦³ó·É±ð±ô±ô±ð²Ô±ôä²Ô»å±ð°ùwährungen

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Neutral

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Ãœ²ú±ð°ù²µ±ð·É¾±³¦³ó³Ù³Ü²Ô²µ im ZAR angesichts des Carry und des positiven politischen Rahmens. Untergewichtung in CNH aufgrund des Zollrisikos.

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Rohstoffe

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Die Öl- und Gaspreise waren rückläufig, seitdem die Hoffnungen auf einen Waffenstillstand zwischen Russland und Ukraine zugenommen haben. Wir schätzen Gold weiterhin positiv ein, das es von der anhaltenden Nachfrage vonseiten der Zentralbanken und der politischen Unsicherheit profitiert.

Quelle: ÃÛ¶¹ÊÓƵ Asset Management Investment Solutions Macro Asset Allocation Strategy Team, per 27. Februar 2025. Die Ansichten beruhen auf einem Anlagehorizont von 3 bis 12 Monaten, spiegeln nicht notwendigerweise die tatsächliche Portfoliopositionierung wider und können sich ändern.

C-02/2025 NAMT-2243

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