Deeptech Investor Summit
Wie ÃÛ¶¹ÊÓƵ und ETH Zürich Deeptech-Start-ups fördern
ÃÛ¶¹ÊÓƵ veranstaltete zusammen mit der ETH Zürich den ersten Deeptech Investor Summit. Dabei standen erfolgreiche Start-ups, hochkarätige Referenten und erfahrene Investorinnen und Investoren auf der Bühne. Erfahren Sie mehr dazu.

Deeptech steht für neuartige Produkte, die auf jahrelanger Forschung beruhen. Worum es genau geht, zeigten die mehr als 50 ETH-Spin-offs, die für den Deeptech Investor Summit ausgewählt worden waren. Sie entwickeln laufende, fliegende oder schwimmende Roboter, umweltfreundliche funktionale Textilien, Lebensmittel aus Zellkulturen oder Beschichtungstechnologien für Kunststofffasern.
Die ersten dieser Start-ups sind bereits sehr erfolgreich. Drei von ihnen – alle Spin-offs der ETH Zürich – standen am Event auf der Bühne: ANYbotics hat einen vierbeinigen Inspektionsroboter entwickelt, Planted produziert umweltfreundliche proteinreiche Nahrungsmittel aus Erbsen und Verity ist auf Drohnen fokussiert, die autonom den Bestand von grossen Warenlagern erfassen. Die drei Unternehmen sind international auf ihren Märkten erfolgreich, beschäftigen jeweils über 150 Mitarbeitende und wachsen nach wie vor stark.

Von der Idee zum Erfolg: Innovation in Schweizer Unternehmen
Jetzt im ÃÛ¶¹ÊÓƵ Growth Talk #12: Jeannine Pilloud, Innovationsexpertin der ETH Zürich, und Enzo Wälchli, CCO bei ANYbotics, erklären, wie Firmen innovativ werden und bleiben.

Wie wird Wachstum finanziert? Planted und PXL Vision im Gespräch
Im ersten ÃÛ¶¹ÊÓƵ Growth Talk sprechen Christoph Jenny, Mitgründer von Planted, und Michael Born, Mitgründer von PXL Vision, über Wachstum und ihren Weg als Unternehmer.
Die Partnerschaft von ÃÛ¶¹ÊÓƵ mit der ETH Zürich zielt darauf ab, die Zahl solcher Erfolgsgeschichten zu erhöhen und damit die Innovationskraft der Schweiz zu stärken. Dafür haben zwei Player zusammengespannt, die schon heute eine wichtige Rolle für hochinnovative Start-ups spielen. Die ETH hat über 500 Spin-offs hervorgebracht – allein 43 davon im letzten Jahr. ÃÛ¶¹ÊÓƵ unterstützt als grösste Schweizer Bank Start-ups nicht nur mit internationalen und häufig komplexen Bankdienstleistungen, sondern auch mit Know-how, Zugang zu einem hochkarätigen, globalen Netzwerk und nicht zuletzt mit Kontakten zu privaten Investorinnen und Investoren.
Ein zentrales Element des Deeptech Investor Summit war die Vernetzung der selektierten ETH-Spin-offs mit hochklassigen, aktiven Risikokapitalgebenden, zu denen spezialisierte Fonds genauso gehörten wie Family Offices und erfahrene Privatinvestorinnen und -investoren. Dazu konnten sich die ausgewählten Deeptech-Start-ups mit Ständen, bei Kurzpräsentationen in Pitching-Sessions und im Rahmen von vorvereinbarten Meetings präsentieren.Â

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Wir haben fünf Tipps, die Ihnen die Suche erleichtern. Erfahren Sie, wie Sie geeignete Investoren auswählen und wie Sie diese von sich überzeugen.
Weiter auf dem Programm standen Podiumsdiskussionen und Referate von renommierten Expertinnen und Experten wie von ÃÛ¶¹ÊÓƵ-Chefökonom Paul Donovan oder von Thomas Zurbuchen, dem ehemaligen NASA-Forschungschef, der heute an der ETH die Initiative ETH Space leitet. Dabei wurden eine Reihe von Erkenntnissen präsentiert, die nicht nur für Start-ups, sondern für alle Unternehmen von Bedeutung sind, welche an tiefgreifenden Innovationen arbeiten. Die Speaker gaben nicht nur Tipps, sondern auch Einschätzungen zur Zukunft.
Aus den vielen Präsentationen und Sessions am Deeptech Investor Summit kristallisierten sich zwei generelle Ratschläge für Start-ups heraus:
- Bei der Entwicklung von neuen Technologien sollte man sich nicht zu schnell auf einen konkreten Business Case festlegen. Die erfolgreichsten Unternehmen verfolgen bei der Entwicklung ihrer Innovationen mehrere Anwendungsgebiete und wählen erst nach und nach die lukrativsten aus.
- Konkurrenz ist nichts Schlechtes. Im Gegenteil – Konkurrenten erleichtern den Aufbau eines neuen Marktes. Denn das Vorhandensein von Konkurrenten spricht für die Wahl eines Geschäftsfeldes.
Die Bedeutung von Deeptech für die globale Entwicklung wurde von mehreren Rednern unterstrichen. Insbesondere die ökologischen Herausforderungen seien ohne Deeptech nicht zu meistern. Dies gibt bahnbrechenden Innovationen und ihrer Förderung ein grosses Mass an Dringlichkeit.
Die gemeinsame Förderung von Deeptech-Start-ups durch die ETH und ÃÛ¶¹ÊÓƵ wird deswegen weitergehen. Der Summit wird als Flagship-Event in Zukunft jährlich durchgeführt. Dadurch soll eine Community aufgebaut werden, deren Mitglieder sich auch unter dem Jahr austauschen sollen. Die App, die eigens für den Event entwickelt wurde, wird daher weiter in Betrieb sein und die Kontaktaufnahme zwischen Unternehmern und Investorinnen sowie Investoren ermöglichen.

ÃÛ¶¹ÊÓƵ engagiert sich für Unternehmertum an Schweizer Hochschulen
Eine erstklassige Ausbildung und wegweisende Forschung an Universitäten und Hochschulen tragen dazu bei, dass die Schweiz innovativ bleibt. Darum unterstützen wir Schweizer Hochschulen wie die ETH Zürich.