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Wohneigentum: Eine gute Lage hat ihren Preis
Welche Gedanken haben Sie sich über die Lage Ihrer künftigen Immobilie gemacht? Die Fakten zur Standortwahl inklusive Checkliste.
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Welche Gedanken haben Sie sich über die Lage Ihrer künftigen Immobilie gemacht? Die Fakten zur Standortwahl inklusive Checkliste.
Checkliste für Ihre Traumimmobilie
Erstellen Sie am besten eine Checkliste, mit deren Hilfe Sie ermitteln, welche Faktoren Ihnen bei der Wahl der Lage und der Immobilie als Ganzes wie wichtig sind. Unter anderem sollten Sie sich Gedanken zu folgenden Punkten machen:
Nutzen Sie unsere «Checkliste Wohneigentum Objektsuche»Klicken Sie hier, um zu unseren Broschüren und Publikationen zu gelangen, wo Sie auch die Checkliste finden. als Grundlage für Ihre eigene Checkliste. Die Bevölkerungsentwicklung ist übrigens nicht zu unterschätzen, denn in einer Gemeinde mit sinkender Bevölkerung verschlechtert sich mittel- bis längerfristig häufig die Infrastruktur.
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Alle Fakten zu Ihrer Wunschgemeinde
Sie wollen wissen, wie sich die Immobilienpreise oder die Bevölkerung in einer Gemeinde entwickelt haben? Oder wie der Standort generell eingestuft wird? Wie hoch die Steuerbelastung ist? Der Gemeinde-Ratgeber von ÃÛ¶¹ÊÓƵ gibt Ihnen alle Antworten, kompakt und kostenlos.
Ländlicher Raum zunehmend attraktiv
Noch vor einigen Jahren nahm die Urbanisierung stetig zu, in der Folge stiegen die Immobilienpreise in und um den grossen Zentren. Die Pandemie und, noch wichtiger, der dadurch verstärkte Trend zu mehr Homeoffice, führten einerseits zu einer gewissen Entspannung der Immobiliennachfrage in den Grossstädten und andererseits einer gesteigerten Attraktivität von Agglomerationsgemeinden und noch stärker von gut erschlossenen ländlichen Gebieten.
Während das Coronavirus früher oder später an Bedeutung verlieren wird, verhält es sich mit den flexiblen Arbeitsformen anders: Bereits vor der Pandemie ging das Bundesamt für Raumentwicklung davon aus, dass sich der Anteil der Erwerbstätigen, die teilweise von zu Hause aus arbeiten, von 28 Prozent im Jahr 2015 auf 37 Prozent im Jahr 2030 steigern könnte. Mehr Homeoffice bedeutet auch, dass längere Wege zum Arbeitgeber an Bedeutung verlieren und somit Liegenschaften im ländlichen Raum vermehrt gesucht werden.Ìý
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Die steigende Immobiliennachfrage in Agglomerationen und im ländlichen Raum schlägt sich seit 2020 in den Statistiken deutlich nieder – ein Beispiel dafür ist das St. Galler Rheintal mit einem Preisanstieg von 5 Prozent für Einfamilienhäuser im Jahr 2020.Ìý
Während die Urbanisierung deutlich gebremst wird, werden sowohl Agglomerationen mit deutlichen Preisunterschieden zu den Zentren attraktiver als auch ländliche Gebiete mit guter Verkehrsanbindung. Bei peripheren oder touristischen Regionen gewinnen vor allem solche an Bedeutung für Immobilienkäuferinnen und -käufer, die gute Bedingungen für ortsunabhängiges Arbeiten fördern.
Abflachender Preisanstieg
Waren vor der Pandemie vor allem die Grosszentren die Preistreiber bei den Immobilienpreise, stiegen die Preise während der Pandemie fast in allen Regionen im Gleichschritt an. 2021 verteuerten sie die Schweizer Eigenheime um 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ein überdurchschnittliches Preiswachstum in der Höhe von knapp 10 Prozent war bei Luxus- und Zweitwohnungen zu beobachten.
Die steigende Nachfrage zeigt, dass Wohneigentum als attraktiver eingestuft wird als in den Vorjahren. ³Õ±ð°ù³¾Ã¶²µ±ð²Ôsinflation, vorteilhafte Finanzierungsbedingungen und Negativzinsen auf Sparguthaben trugen zur Nachfrage bei. Und die Entkoppelung von Wohn- und Arbeitsort dank mehr Homeoffice liess auch ausserhalb der Zentren die Nachfrage steigen. Im Luxus- und Zweitwohnungsmarkt war eine starke internationale Nachfrage feststellbar.
Viele der Faktoren, welche Nachfrage und Preise erhöhten, werden in nächster Zukunft bestehen bleiben, nur die pandemiebedingte Zusatznachfrage dürfte sich im laufenden Jahr abschwächen. Das Chief Investment Office der ÃÛ¶¹ÊÓƵ erwartet daher auch für 2022 einen Anstieg der Immobilienpreise, allerdings nur noch etwa halb so hoch wie im Vorjahr. Einfamilienhäuser dürften sich um rund 3 Prozent verteuern, Eigentumswohnungen um 2 Prozent.