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Das Portfolio diversifizieren mit Sachwerten
Sie möchten in Sachwerte investieren? Von Edelmetallen über Rohstoffe bis Immobilien: Lernen Sie die bekanntesten Sachwertanlagen kennen.
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Sie möchten in Sachwerte investieren? Von Edelmetallen über Rohstoffe bis Immobilien: Lernen Sie die bekanntesten Sachwertanlagen kennen.
Das Wichtigste in Kürze
Was sind Sachwerte?
Sachwerte sind in der Regel materielle Güter, die in physischer Form vorliegen und einen realen (Material-)Wert haben. Ihnen wird nachgesagt, dass sie einen gewissen Schutz gegen Inflation bieten. Dies hängt damit zusammen, dass Sachwerte weniger vom Geldwert abhängig sind. Da sie physisch existieren, haben sie einen Eigen- oder Materialwert.
Wenn zum Beispiel der Geldwert sinkt, hat dies einen begrenzten Einfluss auf den Eigenwert einer Immobilie. Zins- und Marktentwicklungen beeinflussen den Wert von Sachanlagen also nicht im gleichen Masse wie von Aktien oder Obligationen. Damit können Sachwerte zur Diversifizierung im Portfolio beitragen. Es gibt aber auch ein paar wichtige Punkte zu beachten.
Was sind die gängigsten Sachanlagen?
Eine Anlage in Kunstobjekte oder ³§²¹³¾³¾±ô±ð°ù²õ³Ùü³¦°ì±ð ist oftmals ein Thema für passionierte und erfahrene Investorinnen. Neben Luxusgegenständen wie Uhren und Schmuck zählen auch Oldtimer zu beliebten ³§²¹³¾³¾±ô±ð°ù²õ³Ùü³¦°ì±ðn. Die Herausforderung bei diesen Sachwerten ist, dass der tatsächliche Materialwert vielfach nicht im Verhältnis zum Kaufpreis steht.
Erwirbt man ein Sammlerstück als Wertanlage, wird darauf spekuliert, dass das Objekt über die Zeit einen Sammlerwert erreicht und somit zu einem höheren Preis wiederverkauft werden kann.
Was sind Vorteile von Sachwerten?
Im Anlagekontext steht Diversifikation im Mittelpunkt der Vorteile von Sachwerten: Die physische Eigenschaft der Sachwerte differenziert sie stark von nicht tangiblen ³Õ±ð°ù³¾Ã¶²µ±ð²Ôswerten wie Aktien oder Obligationen. Dadurch ergeben sich unterschiedliche Treiber für Wertveränderungen. Der Wert von Gold illustriert dies in Krisenzeiten – während der Aktienmarkt in Krisen zu fallen tendiert, gewinnt Gold oftmals an Wert oder seine Verluste fallen geringer aus. Dieser Mechanismus ermöglicht die Diversifikation zur breiteren Risikostreuung Ihres Portfolios.
Gewisser Schutz vor Inflation dank Eigenwert
Sachwerte haben einen konkreten Eigenwert und in der Regel im Minimum einen Materialwert – unabhängig von Währungskursen und Geld. Dadurch kann Ihr ³Õ±ð°ù³¾Ã¶²µ±ð²Ô bis zu einem gewissen Grad geschützt werden. Während Geld und Anlagen, die nicht an einen physischen Wert gebunden sind, bei positiver Inflation aufgrund der Geldentwertung real an Wert verlieren, können sich Sachwerte wie beispielsweise Immobilien oft länger gegen eine Entwertung stemmen oder sie sind anderen Mechanismen ausgesetzt.
Persönlicher Gebrauch
Als tangible Produkte dienen Sachwerte manchmal auch zum Eigengebrauch der Anlegerinnen und Anleger – sei es nun ein Haus oder ein Gemälde.
Was sind Nachteile von Sachanlagen?
Wechselkursschwankungen betreffen Sachwerte nicht per se. Da Sachwerte aber oft in Terminverträgen und gewisse Arten wie Rohstoffe in einer grossen Währung wie US-Dollar gehandelt werden, kommt das Währungsrisiko ins Spiel.
Beispiel: Sie kaufen einen Goldbarren in US-Dollar zum Wechselkurs von 0.95 USD/CHF. Als Sie den Goldbarren einen Monat später verkaufen wollen, ist der Wechselkurs auf 0.90 USD/CHF gesunken. Sie machen daher einen Verlust, der auf den Wechselkurs zurückzuführen ist.
Der Preis für Sachwerte ist nicht immer ganz transparent und setzt Fachwissen voraus, speziell bei Gütern, die nicht an Börsen oder auf ähnlichen Plattformen gehandelt werden. Beispielsweise ist für unerfahrene Investorinnen und Investoren nicht direkt ersichtlich, was für einen Wert ein Kunstwerk besitzt. Sie könnten beim Handeln in Preisfallen tappen.
Sollen Sie in Sachwerte investieren?
Ob eine Investition in Sachwerte das Richtige ist, sollte in jedem Fall individuell betrachtet werden, abhängig vom eigenen Investitionswissen und von den vorhandenen finanziellen Mitteln.